Über mich

Mit 6 Jahren hatte ich den ersten Kontakt zur Hubschrauberei, als beim Skifahren ein Jet Ranger des österreichischen Innenministerium neben einer abgebrannten Skihütte gelandet ist. Ich war so fasziniert, dass ich angefangen habe, Hubschrauber zu fotografieren und alles über Hubschrauber zu sammeln, was mir in die Hände gefallen ist. Im Laufe der Jahre wurden es weit mehr als 10.000 Bilder und um etwas Sinnvolles damit anzufangen, habe ich eine Bildagentur für Hubschrauber gegründet und noch während meiner Schulzeit das erste Buch über Hubschrauber geschrieben, gefolgt von einem zweiten Buch und über einhundert Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.

1994 habe ich dann bei Hillsboro Aviation in den USA meinen Privatpilotenschein gemacht. Kaum zurückgekommen, habe ich dann die Unterschiede zu Deutschland kennen gelernt, denn in der Zeit, in der ich in den USA meinen gesamten Pilotenschein gemacht hatte, hatte ich in Deutschland gerade einmal die Antragsunterlagen zusammen. Mit dem PPL(H) hat mich die Fliegerei erst richtig gepackt und ich habe dann nach und nach die deutsche Anerkennung als Privatpilot, den amerikanischen Berufspilotenschein, den amerikanischen Fluglehrerschein, den deutschen Berufspilotenschein und schließlich den deutschen Fluglehrerschein gemacht.

Als Geschäftsführer eines gewerblichen Hubschrauberunternehmens mit integrierter Flugschule in Stuttgart habe ich dann die verschiedensten Einsätze geflogen. Und natürlich bekam ich viele Bewerbungen für Fluglehrer- und Pilotenpositionen. Viele hatten das gleiche Problem: Sie hatten den CPL(H) in Deutschland gemacht, aber hatten einfach zu wenig Erfahrung, als dass ich sie einstellen konnte. Denn die Versicherungen verlangen bei Piloten mit weniger als 1.000 Flugstunden regelmäßig eine Risikozulage. Und leider gibt es sehr viele Berufspiloten, die ihren Schein in Deutschland gemacht haben und erst nachdem sie viel Geld investiert und ihre Lizenz gemacht haben, merken, dass ihnen das wichtigste zu einem guten Job fehlt - die Flugerfahrung. Und diese Flugerfahrung lässt sich meiner Erfahrung nach am besten in Amerika in einer Schule sammeln, die ein J-1-Visum anbietet.

Ich habe diese Website zusammengestellt, weil mich in den vergangenen Jahren einige Dutzend angehender Piloten angesprochen haben, um meine Erfahrungen mit der Ausbildung in Amerika zu hören. Ich habe selbst den Privatpiloten-, den Berufspiloten- und den Fluglehrerschein in Amerika gemacht, habe sowohl den amerikanischen als auch den europäischen Berufs- und Fluglehrerschein und bin in Europa Prüfer für Privatpiloten sowie für Type Ratings verschiedener Muster. Ich habe für mich selbst einige Umschreibungen gemacht und viele Piloten bei Umschreibungen in beide Richtungen begleitet. Da sich die Fragen immer wieder ähneln, habe ich meine Erfahrungen und Antworten in den folgenden Seiten zusammengefasst. Meine Erfahrungen beschränken sich größtenteils auf Amerika, so dass ich zu anderen Ländern wenig sagen kann. Alles, was ich auf diesen Seiten schreibe, ist meine persönliche Meinung, die aus meinen eigenen Erfahrungen rührt. Die Website erhebt keinen Anspruch auf Objektivität, Neutralität oder ausgewogene Information im journalistischen Sinn.